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Geschwindigkeitsweltrekord auf Rädern der Gesellschaft Bonatrans a.s. Drucken E-Mail

Bohumín, am 5. September 2006 – Die Menschheit hat sich wieder um ein weiteres Stück im Geschwindigkeitsbereich des Eisenbahnverkehrs weiter gerückt. Die Kooperation der Gesellschaft Siemens mit den deutschen und österreichischen Bahnen hat zur Überwindung des Geschwindigkeitsrekords einer alleinfahrenden Lokomotive beigetragen. Diese Lokomotive hat auf der Strecke von Ingolstadt nach Nürnberg die Fahrgeschwindigkeit 357 km/h erzielt. Ein Löwenanteil an diesem Geschwindigkeitsrekord kann auch der tschechischen Gewandtheit zuerkannt werden. Die Eisenbahnräder, die den Durchbruch eines historischen Meilensteins ermöglicht haben, stammen aus dem Betrieb der Gesellschaft Bonatrans aus der Stadt Bohumín, die zur Finanzgruppe K&K Capital Group gehört.

Der ungewöhnliche Einfall den Versuch der Überwindung des Geschwindigkeitsrekords mit Hilfe einer alleinfahrenden Lokomotive durchzuführen ist beim Testen der Fähigkeiten von Lokomotiven und im Rahmen der Propaganda der Eisenbahnindustrie in Deutschland aufgekommen. Dieser Rekord war bis zu diesem Zeitpunkt in Besitz der französischen Eisenbahnen und sein Wert entsprach 331 km/h. Für die Durchführung der Rekordfahrt wurde eine neue Strecke in Bayern gewählt. Die Lokomotive Siemens ES64U4 (Taurus) ist in die neuen historischen Tafeln mit der Leistung 357 km/h. eingeschrieben worden.

Erfreulich ist die Tatsache, dass zur Erzielung des Rekords ein tschechisches Unternehmen beigeholfen hat. Die angewandten Eisenbahnräder sind im Betrieb Gesellschaft Bonatrans mit Sitz in der in der Stadt Bohumín hergestellt worden. Laut der Aussage des Mitglieds des Marketingteams Pavel Maňásek wurden serienmäßig hergestellte Komponenten verwendet: „Wir liefern der Firma Siemens Tausende von Rädern dieser Typen. Sie sind zwar für Fahrgeschwindigkeiten bis zu 250 km/h konstruiert, aber im Rahmen der Vorbereitung des Weltrekords hat das Projektteam eingehend das Verhalten und die Aerodynamik der einzelnen Komponenten für Geschwindigkeiten über 350 km/h berechnet und überprüft und die ganze Aktion genehmigt“.

Die Gesellschaft Bonatrans erachtet die Rekordüberwindung als Beweis, dass bei der Konstruktion von Rädern noch große Reserven hinsichtlich der Sicherheit und Verlässlichkeit zur Verfügung sind. Herr Maňásek ist der Ansicht, dass ein bedeutender Potential gerade im Bereich der Wagen für hohe Fahrgeschwindigkeiten besteht: „ Am schnellsten wird auf unseren Rädern in Deutschland gefahren, wo die Züge ICE die Geschwindigkeit von 280 km/h. Wir befassen uns intensiv mit der Entwicklung von Rädern für Höchstfahrgeschwindigkeiten bis zu 350 km/h.“

Das Unternehmen der Gesellschaft Bonatrans a. s. in Bohumín ist der größte und einzige Hersteller von Eisenbahnmaterial, d. h. von Radsätzen und ihrer Komponenten für den Bereich des Gleisverkehrs in Europa. Heutzutage partizipiert Bonatrans a. s. sogar an 30 % des europäischen Marktes. Mit Auswertung seiner vierzigjährigen Erfahrungen liefert das Unternehmen mehr als 90 % seiner Produktion ins Ausland. Alljährlich verlassen ungefähr 190 000 Stück verschiedener Produkte die Tore des Unternehmens.

Bonatrans ist gemeinsam mit den Gesellschaften ŽDB und KOVOSVIT Mitglied der Finanzgruppe K&K Capital Group, d.h. konkret ihrer Division Industrial Group Holding, die für die Aktivitäten der Gruppe im Industriebereich zuständig ist. Beide genannten Firmen mit Sitz in Bohumín beschäftigen beinahe 4000 Mitarbeiter und sie nehmen einen vorderen Platz zwischen den Arbeitsgebern der Region ein.

K&K Capital Group gehört zu den höchstbedeutenden Finanzgruppen in der Tschechischen Republik, sie verwaltet ein Vermögen von mehr als 42 Milliarden CZK und beschäftigt mehr als 7 000 Mitarbeiter. Die Gruppe profiliert sich langjährig als strategischer Investor in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Industrie, Finanzen und Investitionen. Die Gruppe ist aus mehr als 20 tschechischen und ausländischen Gesellschaften gebildet, zu welchen u. a. die Unternehmen Moravské naftové doly (Mährische Rohölgruben), SPP Bohemia, die Finanzmärkte Atlantik– Kilcullen Asset Management, die Gesellschaften ŽDB, Bonatrans, Kovosvit, der Verlag Stanford mit den Titeln Profit und Czech Business Weekly und das Fernsehen TOP TV gehören. K&K Capital Group wirkt außer in der Tschechischen Republik auch in folgenden Ländern: USA, Kanada. Pakistan, Großbritannien, Niederlanden, Deutschland, Polen, Rumänien, Russland, Ukraine und in den Ländern des Mittleren Ostens.

 
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