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Rad- und Radreifenwalzwerk Drucken E-Mail

Bonatrans ist vor allem Ersthersteller von Rädern und Radreifen, das heißt, dass der Produktionsprozess nicht nur die Bearbeitung und Montage, sondern auch die Herstellung von Rad-, Achs- und Radreifenrohlingen aus Rohmaterial umfasst. Bonatrans stellt in Groß- und Kleinserien über 300 Arten Radrohlinge und etwa 200 Radreifenarten her. Unser Fertigungssystem ist daher so konzipiert, dass ein nahtloser Wechsel des Sortiments je nach Anforderung unserer Kunden möglich ist.

Ausgangsmaterial für unsere Räder und Radreifen ist kontinuierlich gegossener Vakuumstahl in den geforderten Güten.

Die einzelnen Gussstränge werden auf Präzisionssägen automatisch in Blöcke geteilt, die anschließend in einem Drehherdofen auf die erforderliche Verformungstemperatur (etwa 1300 °C) erhitzt werden. Der gesamte Erwärmungsprozess wird automatisch von einem Computersystem gesteuert, um bei allen Blockgrößen und Materialarten eine optimale gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten.

Die erwärmten Blöcke werden entzundert und auf der Hauptschmiedepresse ausgeformt. Nach dem Ausschneiden der Nabenöffnungen auf der Lochpresse teilt sich die Fertigungslinie in das Rad- und das Radreifenwalzwerk.

Auf dem computergesteuerten Scheibenwalzwerk werden von einem Walzensystem die Radscheibe und der Radkranz mit den geforderten Abmessungen ausgeformt. Abschließend erhält die Radscheibe auf der Biegepresse die gewünschte Form.

Die genauen und optimalen mechanischen Eigenschaften werden dem Rad durch eine gesteuerte Wärmebehandlung in Tunnelöfen und Radhärtereien verliehen. Auch dieser Prozess wird vollständig von Computern gesteuert.

Jedes hergestellte Rad wird beim Durchlaufen der Walzlinie eindeutig gekennzeichnet, so dass für jedes einzelne Rad eine genaue Rückverfolgung von Herstellungsdatum und Bearbeitungsverfahren möglich ist.

Nach der Überprüfung der mechanischen Eigenschaften des Rades erfolgt die Freigabe zur Weiterbearbeitung.

Seine Grundform erhält das Rad auf der Schmiedpresse (rechts) mit anschließender Lochung (links). Walzen von Rädern

Seine Grundform erhält das Rad
auf der Schmiedpresse (rechts) mit
anschließender Lochung (links).

Walzen von Rädern

  Nach dem Auswalzen werden die Räder in Tunnelöfen und Härtereianlagen wärmebehandelt, um die Regenerierung der Materialstruktur nach dem Walzen zu ermöglichen und die geforderten mechanischen Eigenschaften zu erzielen.

Nach dem Auswalzen werden die Räder in
Tunnelöfen und Härtereianlagen wärmebehandelt, um
die Regenerierung der Materialstruktur nach dem
Walzen zu ermöglichen und die geforderten
mechanischen Eigenschaften zu erzielen.

 
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